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Reiseführer / Kroatien / Süddalmatien

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Allgemeine Informationen für Ihren Urlaub in Süd-Dalmatien

Süd-Dalmatien - eine gute Wahl für Ihren Urlaub in Kroatien

Süd-Dalmatien – Auf unseren Web Seiten erfahren Sie alles, was für Sie für Ihren Urlaub in Süd-Dalmatien brauchen. Hier finden Sie ausserdem eine Vielzahl an Ferienwohnungen, Hotels, Ferienanlagen, Ferienhäuser, Privatunterkünften, Landhäuser, Fkk-Anlagen und Mobilheime auf Campingplätzen in Süd-Dalmatien. Bei uns haben Sie die Möglichkeit die vielfältige Schönheit Kroatiens kennenzulernen. Auf diesen Seiten finden Sie die Informationen, die Ihnen helfen sollen, Ihren Urlaub in Süd-Dalmatien noch besser gestalten zu können

Süd-Dalmatien - Nur wenige Kilometer weiter südlich liegt die Neretva-Mündung, wo sich ein ganz anderes Landschaftsbild darbietet. Der krasse Gegensatz zwischen Gebirge und Meer tritt hier zurück vor der Szenerie einer Sumpflandschaft: Der Blick des Betrachters folgt dem eintönigen Lauf der Neretva im ruhigen, mit Schilf bewachsenen Delta, wo die Stille ab und zu vom Flügelschlag der Vögel unterbrochen wird, während flache Kähne sanft über die Wasserfläche gleiten. Der hier gebräuchliche Kahntyp (kroat. trupe) wird seit Jahrhunderten im Neretva-Tal hergestellt und spielt noch heute eine wichtige Rolle im Leben an den Flussufern. Wer die Geschichte dieses Raums kennen lernen möchte, sollte die altkroatische Kapelle St. Michael (Sveti Mihovil) in Stonsko polje aufsuchen. Dieses kleine Bauwerk weist originelle architektonische Lösungen auf und fügt sich auf äußerst harmonische Weise in die Landschaft. Obgleich es abseits der Siedlungsgebiete lag, war dieses Kirchlein mit Fresken geschmückt. Die heute erhaltenen Überreste dieser Fresken sind die einzigen Zeugnisse frühromanischer Wandmalerei in Dalmatien. Das Erscheinungsbild der Ortschaften Mali Ston und Veliki Ston, die von der Dubrovniker Republik im 14. Jahrhundert gegründet wurden, ist von Salinen und Austernparks geprägt. Die Befestigungsmauer beider Ortschaften umschließt einen Stadtkern mit regelmäßig angelegtem Straßennetz. Diese Regelmäßigkeit steht im Widerspruch zur ungezügelten mediterranen Üppigkeit der Halbinsel Peljesac mit ihrem ausgeprägten Adriaklima a die Natur hat hier zu rationalem Denken und Wirken angeregt. Die berühmten Weine der Halbinsel Peljesac, Postup und Dingac, sind sicherlich der beste Ertrag der reichhaltigen Naturgaben, die über die ganze Halbinsel von Hrasno über Kuna und Orebic bis nach Lovisce verteilt sind. Auch das benachbarte Korcula kann sich kräftiger und herber Weine rühmen, zudem dichter Nadelwälder, die nicht einmal die Feuersbrunst vor etwa zehn Jahren vernichten konnte. Die Legende berichtet im Übrigen, das Korcula seinen ursprünglichen Namen gerade dieser dunkelgrünen Pflanzendecke verdankt. Besuchen Sie die Stadt Korcula, die St.-Markus-Kathedrale und bewundern Sie die in hießigen Familienwerkstätten entstandenen Werke von Steinmetzen und Baumeistern! Laufen Sie den Hafen von Pupnat an, fahren Sie an Smokvice vorbei bis nach Blato, verbringen Sie einen Abend in Vela luka, fahren Sie mit dem Boot von Prizba auf eines der verstreuten kleinen Riffe Machen Sie sich mit dem Leben dieser Insel bekannt, auf der noch heute zwei mittelalterliche Schwerttänze aufgeführt werden: die Moreska in Korcula und die Kumpanija in Blato, beide Bestandteil der geschichtlichen und folkloristischen Überlieferung.
Man sollte sich der Stadt von Rijeka Dubrovacka aus nähern. An den sanften Ufern einer fjordähnlichen, 5 km weit ins FestIand gegrabenen Bucht errichtete der Dubrovniker Stadtadel vom 15. bis 17. Jahrhundert prächtige Landhäuser im vornehmen europäischen Baustil. Die Bürger von Dubrovnik, die jahrhundertelang wortwörtlich an der Grenze zwischen West und Ost lebten und dank ihres diplomatischen Geschicks die Selbständigkeit zu wahren und ihren Wohlstand zu mehren wussten, errichteten in der Blütezeit der Republik zahlreiche Sommerresidenzen vor den Toren der Stadt. Diese Bauten setzen einzigartige Akzente in einer üppigen Landschaft, die in Nachbarschaft zum ruhig fließenden Gewässer der Ombla wie gebändigt erscheint. Dem Betrachter vermitteln die heute still und verlassen liegenden Landhäuser den Eindruck eines harmonischen Zusammenlebens von Mensch und Natur. Diese Harmonie resultiert aus einer gewissen vornehmen Zurückhaltung, die auch in Dubrovnik auf Schritt und Tritt spürbar ist: in jeder Straße, jedem Haus, jeder Kirche.
Diese eindrucksvolle Stadt entstand ursprünglich auf einem Felsen. Bereits Konstantin VII. Porphyrogennetos behauptete, dass sie im 7. Jahrhundert von Flüchtlingen aus der Kolonie Epidaurus gegründet worden sei. Unter dem Patronat des Bischofs und späteren Schutzheiligen Blasius (Sveti Vlaho) überdauerte die Siedlung wiederholte Belagerungen und viele Erdbeben. Noch heute ist Dubrovnik etwas ganz Besonderes, und alles Wissen über seine Geschichte und Renaissancekultur, über seine barocken Kirchen, seine Gesetzgebung und Wirtschaft kommt nicht an den Genuss eines Aufenthalts in seinen Mauern heran. Dubrovnik ist nach menschlichem Maß geschaffen, das jedermann ermöglichte, eine ihm angemessene Rolle in der Gemeinschaft zu übernehmen. Jahrhundertelang ließen sich die Bürger dabei von dem Wahlspruch leiten, dass das Gemeinwohl über den Privatinteressen zu stehen habe. Daher gilt Dubrovnik als der Prototyp einer Stadtgemeinschaft, die im Unterschied zu verschiedenen literarischen Utopien in hohem Maß das Ideal einer urbanen Demokratie verwirklichte. Davon zeugen noch heute seine Stadtmauer und die anmutigen Brunnen, der Fürstenpalast und das Palais Sponza, die Kreuzgänge des Franziskaner- und Dominikanerklosters, die Apotheke aus dem 14. Jahrhundert und die Bronzestatuen Zelenci, die an der Stadtuhr die Glocken der Vergänglichkeit läuten. Dubrovnik bietet bis in unsere Tage ein überaus reiches Kulturleben, besonders im Sommer, wenn das Sommertheater- und Musikfestival stattfindet und die internationale Kunstwerkstatt "Lazareti" wirkt.
Zu Dubrovnik gehört aber auch seine reizvolle Umgebung: das vorgelagerte romantische Eiland Lokrum, die Ortschaften Zupa dubrovacka und Cavtat, das an der Stelle des antiken Epidaurus entstanden war; ferner die fruchtbare Küstenlandschaft Konavle mit ihren kleinen Orten, den malerischen Trachten und Bräuchen; schließlich noch die Landzunge Prevlaka bis Kap Ostro, dem südlichsten Festlandspunkt der kroatischen Adria. Dieser relativ kleinflächige Raum bildete vormals das Universum, dessen Mittelpunkt Dubrovnik war a für damalige Verhältnisse eine wahre Metropole, in deren gesittetem Ambiente man den Wissenschaften und Künsten oblag, Schifffahrt und Handel trieb und internationale Kontakte pflegte. Das kulturelle Niveau dieser einzigartigen Stadt strahlte aus bis in die entlegensten Gegenden und Inseln, ja selbst bis nach Palagruza, einem weit auf offener See liegenden Eiland, das den südlichsten Punkt der kroatischen Adriaküste darstellt.

Quelle: Kroatische Zentrale für Tourismus (HTZ)

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